Diese Woche ist mir nachts leider wieder einmal ein kleines Malheur passiert: Ich hatte im Schlaf einen Orgasmus und bin ausgelaufen 🫣
Gerade in Phasen, in denen ich viel edge und länger nicht kommen darf, habe ich immer wieder Angst, dass genau das passiert und ich nichts dagegen tun kann.
So leider auch diesmal. Aber immerhin gab es im Nachhinein auch eine positive Erkenntnis.
Aber erst einmal von vorne.
Ich habe in dieser Nacht meinen KG getragen – mindestens zweimal pro Woche ist das Pflicht. Vor nächtlichem Auslaufen schützt ein Keuschheitskäfig aber leider kaum. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass das Risiko noch steigt, wenn die aufkommenden Erektionen immer wieder gegen den Käfig drücken.
Ich war bereits beim Einschlafen extrem horny, weil ich intensiv darüber nachgedacht habe, was mir meine Herrin am Morgen auf meinem Weg zu einem Business-Meeting keck mitgeteilt hatte – dass sie gerade mit einem wunderschönen Orgasmus in den Tag gestartet sei. Ich habe ihr geschrieben, dass ich gerade wahnsinnig erregt sei und an nichts anderes denken könne 🥵
Trotz schmerzhaftem Drücken im KG bin ich mit guten Gefühlen und schönen Gedanken eingeschlafen.
Traumhaftes Amphitheater
In meinem Traum befand ich mich draussen in einer Art Amphitheater. Ich weiss nicht, ob ich alleine war und ob ich nackt war. Aber auf alle Fälle sass ich dort auf den felsigen Stufen und wixxte mich. Ich edgte mich und brachte mich immer wieder bis kurz vor den Orgasmus.Genau wie beim "richtigen" Wixxen merkte ich auch im Traum, wie ich immer geiler wurde und wie heikler die Situation immer wurde. Ich wusste, dass ich jederzeit abspritzen könnte, und hörte dennoch nicht auf. Und irgendwann kam tatsächlich der Moment, in dem mir klar wurde, dass ich den Point of No Return überschritten hatte. Obwohl ich sofort aufgehört habe zu wixxen, spürte ich, dass ich meinen Orgasmus nicht mehr zurückhalten konnte...
In Panik beugte ich mich nach vorne und versuchte, mit meiner Hand alles Sperma aufzufangen. Mir war klar, dass ich gerade Scheisse gebaut hatte. Gleichzeitig wusste ich auch, dass ich wenigstens mein Sperma auflecken muss, um meine Herrin nicht noch zusätzlich zu verärgern.
Also kramte ich mein Handy hervor, damit ich das gewohnte Beweisvideo machen konnte. Gerade als ich meine vollgespritzte Hand sauberlecken wollte, bin ich aufgewacht …
Zurück in die Realität
Wie meist in solchen Situationen war mein erster Gedanke: "Echt jetzt? War das real? Bin ich wirklich gekommen?" Obwohl es auf eine gewisse Art kein richtiger Orgasmus ist, spürt man im Traum diese wellenartigen, pulsierenden Empfindungen halt doch.Ich ging also zur Toilette, um den Schaden zu begutachten. Und ja, mein Slip war tatsächlich ziemlich vollgespritzt. Ihr kennt vielleicht meine Struggles in diesen nächtlichen Momenten (siehe mein Blogeintrag vom 30. Juni). Auch dieses Mal wollte ich das Sperma im ersten Moment einfach wegwischen – so, wie ich es bei den beiden vorherigen Malen getan habe.
Doch diesmal konnte ich mich überwinden. Genau wie im Traum war mir irgendwie klar, dass ich mir nicht noch mehr Aussetzer leisten konnte. Ich wollte nicht schon wieder im entscheidenden Moment versagen.
Also leckte ich. Ohne weiter gross darüber nachzudenken leckte ich meinen leicht salzigen Saft aus meiner Unterhose, bis sie komplett sauber war.
Mein Sperma aufzulecken ist nichts Neues für mich. Das Ganze aus einer getragenen Unterhose zu machen, ist aber halt nochmals eine andere Liga. Aber meine Herrin will das so und ehrlicherweise ging es ganz gut, nachdem die erste Hemmung überwunden war. Ich bin jedenfalls stolz und froh, aus diesem nächtlichen Missgeschick doch noch etwas Gutes gezogen zu haben – etwas, was meine Herrin hoffentlich doch ein bisschen milde stimmen wird.
Danach ging ich wieder ins Bett und legte mich hin. Trotz feuchtem Slip und intensivem Spermageschmack im Mund konnte ich schnell wieder einschlafen.
Am Morgen habe ich meiner Herrin als Erstes alles gewissenhaft gebeichtet. Positiv war, dass dieser Orgasmus nicht auf meine Libido geschlagen hat und ich mich überhaupt nicht down fühlte, wie es vereinzelt auch schon vorgekommen ist. Vielleicht lag es daran, dass es halt eher ein ruiniertes Auslaufen als ein richtiger Orgasmus war.
In den Augen meiner Herrin war es trotzdem ein Orgasmus – und entsprechend musste ich ihn auch so in meiner Statistik eintragen. Ich hoffe nun einfach, dass sie dieses Auslaufen nicht zu den maximal acht Orgasmen zählen wird, die sie mir in diesem Jahr gewähren will.
Zufall oder Spiegel?
Je länger ich über diesen Traum nachdenke, desto weniger glaube ich an Zufall.
Das Amphitheater, das ständige Bewusstsein für Gefahr, der Moment ohne Rückweg – all das fühlt sich fast wie ein Spiegel meiner Realität an. Ich frage mich ernsthaft, was wohl ein Traumdeuter zu meinen nächtlichen Erlebnissen sagen würde.
Vielleicht sollte ich mich damit einmal genauer auseinandersetzen. Stoff dafür gäbe es jedenfalls genug...
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